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Berufsunfähigkeitsversicherung *

Die Berufsunfähigkeitsversicherung muss man inzwischen eindeutig zu den wichtigsten Versicherungen im privaten Bereich zählen. Diese Entwicklung von einer eher selten genutzten bis hin zur "Standardversicherung" lässt sich zum einen damit begründen, dass immer mehr Personen berufs- und erwerbsunfähig werden. Zum anderen ist die gesetzliche Absicherung in dieser Hinsicht im Grunde stets geringer geworden, was die Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit betrifft.

Mittels der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kann man sich dagegen absichern, dass man aufgrund einer Berufsunfähigkeit sein Einkommen verliert und dann faktisch vor dem finanziellen "Aus" steht. Die vorwiegende Aufgabe und Leistung der Berufsunfähigkeitsversicherung besteht demnach darin, nach Eintritt einer Berufsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeits-Rente, auch kurz BUZ-Rente genannt, zu zahlen. Es gibt eine grundlegende Voraussetzung für den Eintritt der Versicherung, nämlich das Vorliegen einer Erwerbsunfähigkeit bzw. zumindest einer voraussichtlich dauerhaften Berufsunfähigkeit. Diese ist dann gegeben, wenn man auch zukünftig aller Voraussicht nach nicht mehr als drei Stunden am Tag arbeiten kann.

Manche Versicherungen erbringen auch bereits ab einer teilweisen Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeit mit einer maximal möglichen Tagesarbeitszeit zwischen drei und sechs Stunden eine Leistung, indem ein Teil der vereinbarten BUZ-Rente gezahlt wird. Ohnehin ist es bei Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wichtig darauf zu achten, dass bereits bei Berufsunfähigkeit und nicht erst bei Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit eine Leistung seitens der Versicherung erbracht wird. Dazu ist es wichtig, dass der Versicherer schriftlich und ohne jegliche Einschränkung auf sein abstraktes Verweisungsrecht verzichtet. Würde die Versicherungsgesellschaft diesen Verzicht ablehnen, dann wäre die Berufsunfähigkeitsversicherung faktisch nur noch eine Versicherung bei Erwerbsunfähigkeit.

Die Höhe der Versicherungsprämie bzw. des Beitrages, den man zur Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen muss, hängt von diversen Faktoren ab. Zunächst einmal gibt es bei gleichen Leistungen und gleichen Voraussetzungen auf Seiten des Antragstellers bereits deutliche Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Versicherungsgesellschaften. Preisdifferenzen zwischen 20 und 50 Prozent sind hier keine Seltenheit. Generell hängt die Höhe der Versicherungsprämie von vier Hauptfaktoren ab, nämlich von der Höhe der gewählten BUZ-Rente, vom Alter des Versicherungsnehmers, von dessen Beruf und von der Gesundheit des Versicherten.
Die gewünschte Höhe der Berufsunfähigkeitsrente ist sicherlich das entscheidende Kriterium, nach dem sich der Hauptteil des Beitrages richtet. Grob geschätzt kann man davon ausgehen, dass eine BUZ-Rente pro 500 Euro Erhöhung monatlich rund 40-50 Euro mehr an Beitrag ausmacht. Würde man also für eine vereinbarte Berufsunfähigkeits-Rente von 500 Euro beispielsweise 50 Euro zahlen, so würde eine BUZ-Rente von 1.000 Euro in dem Beispiel rund 90 Euro kosten. Ebenfalls Einfluss auf den Beitrag hat natürlich das Alter des Versicherten, denn mit steigendem Alter steigt natürlich auch das Risiko für eine Berufsunfähigkeit. Nicht wenige Versicherer nehmen Anträge von über 45-jährigen gar nicht mehr an. Eine bestehende chronische Erkrankung führt fast immer zu einem Risikozuschlag auf den Normalbeitrag und kann sogar zur Ablehnung des Antrages führen.

* Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier gemachten Informationen wird keine Gewähr übernommen. Die hier vorgestellten Informationen stellen keine Form der Beratung dar.

 

  

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